Mobile Stadtteilarbeit

Warum Mobile Stadtteilarbeit

Die Coronazeit war für viele von uns herausfordernd. Wir konnten nicht mehr wie gewohnt unsere Familien und Freunde treffen und verbrachten viel Zeit zu Hause. Viele mussten im Homeoffice arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder betreuen. Andere konnten nicht zur Arbeit gehen oder verloren diese. Ältere bekamen kaum Besuch und konnten nicht an Freizeitgruppen teilnehmen.

Nachbarschaftshäuser sollen in solchen Situationen unterstützen, beraten und/oder einfach nur Gemeinschaft ermöglichen aber auch diese mussten während der Pandemie schließen. Inzwischen finden viele Angebote wieder statt und Menschen können sich wieder treffen. Die Nachwirkungen der Lockdowns sind aber noch spürbar und noch vieles ist anders.

Die Mobile Stadtteilarbeit setzt genau hier an. Die Mitarbeiter:innen sind regelmäßig in Britz unterwegs, um mit Bewohner*innen zu sprechen, zu beraten, Menschen zu vernetzen und Ideen für die Nachbarschaft zu sammeln.

Unsere Aufgaben

Austausch: Wir hören Ihnen zu und wollen ihre Anliegen, ihre Meinungen und ihre Ideen für eine bessere Nachbarschaft erfahren.

Beratung: Wir kennen uns aus im Kiez und informieren Sie über Freizeitangebote, Beratungsstellen und vieles mehr in Britz und Umgebung.

Aktionen:  Wir bringen Bewohner*innen, Initiativen und soziale Einrichtungen zusammen und veranstalten gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen.  Damit wollen wir mehr Austausch ermöglichen und die Nachbarschaft in Britz stärken.

Hintergrund zum Projekt

Seit dem Dezember 2021 gibt es das Projekt „Mobile Stadtteilarbeit“ (kurz: MoSt) in Neukölln-Britz. Die Mobile Stadtteilarbeit in Britz ist eines von insgesamt 32 weiteren Teilprojekten in Berlin, die durch den Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. (VskA) verantwortet werden. Alle Projekte der mobilen Stadtteilarbeit sind durch die Trägerschaft an ein lokales Stadtteilzentren angebunden.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Sozialfonds der Europäischen Union.
Bei dem EU-Programm EU-REACT handelt es sich um eine neue Initiative, mit der die Maßnahmen zur Krisenbewältigung und zur Linderung der Krisenfolgen im Rahmen der Investitionsinitiative zur Bewältigung der Corona-Krise weitergeführt und ausgebaut werden. Die Förderung ist derzeit bis Juni 2023 begrenzt.

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